Braunschweig - Haushaltsdisziplin statt Leuchtturmprojekte

Anbetracht zu erwartender Einnahmeausfälle und Mehrausgaben für Folgekosten von Extremwettern im Rahmen des Klimawandels, gilt es die Ausgaben nur auf notwendiges zu beschränken.

Die Krise deutscher Automobilkonzerne, so auch von Volkswagen ist bekannt. Es wird über Werksschließungen und einem drastischen Arbeitsplatzabbau öffentlich diskutiert. Davon betroffen sein könnte auch Braunschweig. Für die Stadt und Braunschweigs Gesellschaft würde dies Einnahmeausfälle an Gewerbesteuern und Einkommensverluste vieler Bürgerinnen und Bürger bedeuten.

Im Rahmen des Klimawandels ist nur eines verlässlich: jedes Jahr gibt es neue Rekorde, die keiner will und die dennoch eintreffen: 
So gab es dieses Jahr den wärmsten Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnung und einen Höchstwert der durchschnittlichen Meerestemperaturen in globalem Umfang zu realisieren.

Ist Braunschweig auf diese Veränderungen vorbereitet?

Sofern noch keine unmittelbaren Kosten anfallen, sind wenigstens Haushaltsmittel für Folgen des Klimawandels vorzusehen und die Stadt baulich wie städteplanerisch besser darauf vorzubereiten.

Das scheint offensichtlich nicht in ausreichendem Maße zu erfolgen.
Stattdessen wird Geld für Prestigeobjekte eingeplant.
Auf Graphiken werden Visionen gezeigt, die Braunschweig dem Bild einer Großstadt angleichen sollen, verbunden mit einer Philosophie von Stadtbildern, die jenen der 1970er Jahre entsprechen. Der Anblick von Parkanlagen und Stadtgrün wird als nicht großstadtgemäß bezeichnet und soll Besuchern der Stadt, die vom Hauptbahnhof aus Braunschweig erreichen, "nicht zugemutet werden".

Für die Kultur der Stadt notwendige Gebäude werden statt zweckmäßig eher übermäßig repräsentativ geplant, natürlich verbunden mit wesentlich höheren Ausgaben für die Stadt.

Ich werde in folgenden Beiträgen auf einige solcher Projekte eingehen
und werbe zugleich dafür, mich in den Rat zu wählen, um unnötige Ausgaben durch Leuchtturmprojekte zu verhindern
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